Trollbrück

Trollbrück ist ein Ort an den Ufern des Rotwassers. Das Stadtzentrum liegt etwa 200 Meter oberhalb des Flusslaufes, an der Kerrodianischen Grenzstraße. Die Hauptverkehrsader des Ortes bildet eine kleinere Handelsstraße, die von der Grenzstraße hinab zum Rotwasser führt. Die Häuser der angeseheneren Bürger gruppieren sich um die Einmündung der Hauptstrasse in die Grenzstraße trifft. Direkt an dieser Einmündung steht ein Tempel der Ordnung, das Rathaus des Ortes, in dem auch zwei Einheiten der kerrodianischen Garde stationiert sind, und die prächtige Herberge zum Wagenrad. Die Hauptstraße säumen zahlreiche kleinere Läden, bei denen Reisende ihre Vorräte auffüllen können. Die Hauptstraße endet an einer mächtigen steinernen Brücke, die das Rotwasser überspannt und der Sage nach in grauer Vorzeit von Trollen erbaut worden sein soll. Heute wird die Brücke nur noch wenig genutzt. Ganz in der Nähe findet man einige Fischerhütten und die riesige, wenn auch etwas heruntergekommene Herberge zum Ruder. Die "Herberge zum Luder", wie sie die lokalen Fischer nennen, ist eine der größten Herbergen in Kerrodia und besitzt zahlreiche Anlegestellen für die Boote der Händler, die den Fluss auf und ab fahren.

Aufgrund des Handels ist Trollbrück ein recht reicher Ort. Trotzdem gibt es Spannungen. Fragt man in der Nähe der Brücke jemanden, wie es um den Ort steht, so wird er sagen, dass die Fischerei und der Flusshandel die großen Einnahmequellen des Ortes sind, aber leider das ganze Geld nur für die Erhaltung der Grenzstraße ausgegeben wird. Fragt man jemand in der Nähe des Rathauses, so wird er hingegen behaupten, dass der Wohlstand der Gemeinde von dem Handel auf der Straße kommt, während der Flusshafen nur Gesindel in die Stadt bringt. Dieser Konflikt konzentriert sich auf die beiden Herbergen, die in scharfer Konkurrenz zueinander stehen.

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